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Thema: E-Postscan

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Raschaller
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    E-Postscan

    Frage an die Kollegen:

    Nutzt jemand den E-Postscan Dienst der Post? Wie wird mit geklammerten Dokumenten umgegangen? Wie wird mit Gerichtstiteln und anderen zusätzlich gefalzten und gestempelten Unterlagen umgegangen?

    Frage an die Programmierer:

    Gibt es dafür eine API parallel zur E-Post, die genutzt werden könnte?
    Jörg Schaller
    Rechtsanwalt

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Bin überrascht, dass die Post das anbietet.
    Rechtsanwälte MAYER
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    http://www.anwaelte-mayer.de/

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Raschaller
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    Gemessen an der Anzahl der Reaktionen scheinen das hier die Meisten zu sein ;-)
    Jörg Schaller
    Rechtsanwalt

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Nutzt es überhaupt einer?
    Rechtsanwälte MAYER
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    http://www.anwaelte-mayer.de/

  5. #5
    Benutzer Avatar von ranw
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    Ich denke, viele Kollegen haben hier auch Bedenken wegen der Vertraulichkeit und trauen sich deswegen nicht daran. Interessant ist E-Postscan allemal. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, den Service zu nutzen, habe aber gezögert, weil es eben keinerlei Erfahrungsberichte gibt. Ich würde auch nur ungern der Erste sein...
    Ich denke, spätestens, wenn das BeA irgendwann einmal funktionieren sollte und damit die Gerichtspost auf diesem Wege eingeht, wäre es sinnvoll auch E-Postscan für die übrige Post zu testen. Immerhin würde das eigene Scannen entfallen, was den Preis für diesen Service locker wett machen würde.
    Burkhard Wigge
    Rechtsanwalt &
    Fachanwalt für Familienrecht

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Anwaelte Wecks
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    Soweit ich die Beschreibung des Anbieters verstanden habe, wird grundsätzlich alle Post geöffnet, gescannt und dann vernichtet.
    Wenn der Mandant per Einschreiben einen Stapel Grundschuldbriefe übersendet oder einen alten, noch nicht bezahlten Vollstreckungsbescheid über € 245.000.- oder die Versicherungspolice der Lebensversicherung im Original, dann geht das alles diesen Weg.
    Und selbst wenn der Anbieter zusichert auf solche "Ausnahmen" zu achten und diese ausnahmsweise doch physisch zuzustellen, wie können wir sicher sein, dass die Postmitarbeiter das erkennen ?
    Der Service scheint mir nur für Private geeignet, da die Post im Original ja nach dem Scann in den Schredder geht (also auch der Steuerbescheid ?).
    Vielleicht habe ich das ja auch nur falsch verstanden. Da scannen wir lieber selbst und entscheiden im Einzelfall (wobei auch immer mal wieder Fehler passieren).

    PS: ok, gerade erst auf der Website der Post gelesen: "Beim unbefristeten E-POSTSCAN Auftrag erhalten Sie Ihre Originalpost monatlich."
    Auch keine Lösung: Die Post scannt dann alles. Und Sie bekommen einmal im Monat ein Paket mit der gesammelten Post. Da wird sich die Mitarbeiterin aber freuen, die das Sammelsurium dann zuordnen darf. Oder Sie stellen die Kisten einfach in die Ecke und suchen wichtige Originale nur bei Bedarf. Das eröffnet neue Problemfelder.
    Und bei allem können wir nicht sicher sein, dass die Post nicht doch mal ein Poststück nach dem Scann "versehentlich" doch geschredert hat.
    Beispiel: Der Mandant hat Einschreibebeleg über den Brief mit den Grundschuldbriefen. Den Scan finden Sie, aber in der Kiste mit der gesammelten Post ist das Original nicht drin.

    PPS: Die nehmen auch Einschreiben an. Das kann auch mal kritisch sein. Haben Sie E-POSTSCAN beauftragt, nehmen wir Einschreiben in Ihrem Namen entgegen.

    PPPS: Beinhaltet das Angebot eigentlich einen Vertrag über die Auftragsdatenvereinbarung ? Falls nicht, ist das auch ein Problem.
    Geändert von Anwaelte Wecks (23.01.18 um 19:32 Uhr)
    Anwälte Wecks
    Kanzlei für Arbeit & Soziales in Nürnberg
    www.anwaelte-wecks.de

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Raschaller
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    Vielen Dank für die Anmerkungen, Herr Kollege Wecks hat wohl die wichtigsten Problempunkte schön umrissen.
    Der Anbieter schaltet den Service wohl gar nicht mehr ohne eine ADV frei, genau wie auch bei der E-POST, wo auch alle Adressdaten an Dritte fliessen.
    Jörg Schaller
    Rechtsanwalt

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